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So planen Sie ein Employer-Branding-Shooting

Von der Frage, wo die Bilder eingesetzt werden, bis zur Motivliste – worauf es vor dem Produktionstag ankommt.

Mitarbeiterin von Weiss Immobilien am Schreibtisch im Büro

Ein gutes Employer-Branding-Shooting entsteht zu einem großen Teil vor dem eigentlichen Termin. Am Produktionstag selbst geht es vor allem darum, ruhig und konzentriert umzusetzen, was vorher geklärt wurde. Diese Fragen kläre ich mit meinen Kunden, bevor die Kamera ausgepackt wird.

Wo werden die Bilder eingesetzt?

Die wichtigste Frage zuerst, denn sie bestimmt fast alles andere. Bilder für die Karriereseite brauchen Ruhe und Platz für Text. Für Stellenanzeigen sind klare Einzelmotive gefragt, die zu einer bestimmten Rolle passen. LinkedIn und Instagram leben von Hochformaten und von Material, das man über Monate verteilt posten kann. Für Präsentationen und Pressemappen sind oft Teambilder und Portraits wichtig.

Wer das vorher festhält, bekommt am Ende nicht „schöne Fotos“, sondern genau die Formate, die tatsächlich gebraucht werden – inklusive Hoch- und Querformat desselben Motivs, wo es sinnvoll ist.

Welche Motive braucht es?

Aus dem Einsatzzweck ergibt sich eine Motivliste. Sie muss nicht lang sein, aber konkret. Typischerweise gehören dazu:

  • Arbeitssituationen: Menschen bei dem, was sie wirklich tun – im Gespräch, am Rechner, in der Werkstatt, im Labor, beim Kunden.
  • Portraits: einzelne Mitarbeitende, oft die Gesichter, die später in Stellenanzeigen oder auf der Karriereseite auftauchen.
  • Teambilder: kleine Gruppen wirken meist natürlicher als die ganze Abteilung in einer Reihe.
  • Orte und Details: Eingang, Büroflächen, Werkzeuge, Produkte – Bilder, die zeigen, wo und womit gearbeitet wird.

Ich empfehle, die Liste nach Priorität zu sortieren. So ist sichergestellt, dass die wichtigsten Motive auf jeden Fall entstehen, auch wenn der Tag anders läuft als geplant.

Wer steht vor der Kamera?

Echte Mitarbeitende wirken glaubwürdiger als Models – aber nur, wenn sie freiwillig dabei sind. Fragen Sie im Vorfeld, wer mitmachen möchte, und planen Sie lieber ein paar Personen mehr ein. Gut ist eine Mischung aus Bereichen, Erfahrungsstufen und Typen, damit sich später möglichst viele Bewerberinnen und Bewerber wiederfinden.

Wichtig sind außerdem die Einwilligungen zur Bildnutzung. Am einfachsten ist eine kurze schriftliche Erklärung, die vor dem Termin unterschrieben wird.

Wie sieht der Ablauf aus?

Ein Shooting im laufenden Betrieb funktioniert am besten mit einem einfachen Zeitplan: Welche Motive entstehen wann, in welchem Raum, mit wem? Die Teilnehmenden wissen dann, wann sie gebraucht werden, und der Arbeitsalltag läuft dazwischen weiter. Ich arbeite mit einem kompakten Setup, damit das Licht stimmt, ohne dass ein halbes Büro umgebaut werden muss.

Was sollten Mitarbeitende anziehen?

Das, was sie auch sonst bei der Arbeit tragen – nur in gepflegt. Einfarbige Kleidung ohne große Logos oder feine Muster funktioniert fast immer. Wenn es Arbeitskleidung gibt, gehört sie ins Bild. Ein Wechseloutfit schadet nie, besonders bei Portraits.

Und danach?

Nach dem Shooting erhalten Sie eine Vorauswahl, aus der die finalen Bilder entstehen. Diese bearbeite ich in einer einheitlichen Bildsprache, damit Karriereseite, Anzeigen und Social Media wie aus einem Guss wirken – auch wenn später weitere Termine dazukommen.

Wenn Sie ein Employer-Branding-Shooting planen, schreiben Sie mir gern ein paar Sätze zu Ihrem Vorhaben. Ich melde mich mit einer ersten Einschätzung und einem Vorschlag für den Ablauf.

Passende Leistung

Was steht an?

Ein paar Sätze zu Projekt, Zeitraum und Ort reichen für den Anfang. Ich melde mich mit einer ersten Einschätzung und einem Vorschlag für das weitere Vorgehen.